Jazz, der unter die Haut geht: Von legendären Klassikern bis zu wegweisenden Meisterwerken. Wir stellen dir die 11 besten Jazz Alben aller Zeiten vor. Perfekt für entspannte Abende, große Gefühle und deine nächste musikalische Entdeckung.


Jazz ist mehr als nur Musik. Jazz ist ein Gefühl. Ein nächtlicher Spaziergang durch die Stadt. Das Knistern einer alten Vinylplatte. Ein Saxofon-Solo, das dir direkt unter die Haut geht.

Seit über 100 Jahren erfindet sich Jazz immer wieder neu – mal wild und experimentell, mal sanft und melancholisch, mal politisch und aufrüttelnd. Von rauchigen Clubs in New Orleans bis zu legendären Studioaufnahmen in New York sind Alben entstanden, die Musikgeschichte geschrieben haben – und die bis heute nichts von ihrer Magie verloren haben.

Aber welche sind die besten Jazz Alben aller Zeiten?

Natürlich ist das Geschmackssache. Trotzdem gibt es Werke, die Generationen geprägt, neue Stilrichtungen geschaffen und unzählige Musiker:innen inspiriert haben. Genau diese zeitlosen Meisterwerke stellen wir dir hier vor – für lange Hörabende, neue Entdeckungen und vielleicht deinen nächsten Second Hand Fund bei medimops.

Lehn dich zurück, dreh die Anlage auf und tauch ein in die Welt der 11 größten Jazz Klassiker.

11 Jazz-Klassiker, die du mindestens einmal gehört haben solltest

Miles Davis – Kind of Blue

1. Kind of Blue

von Miles Davis

Was dieses Album besonders macht:
Das meistverkaufte Jazzalbum aller Zeiten. Miles Davis entschleunigt hier alles: einfache Strukturen, offene Improvisation, ein neues Freiheitsgefühl im Jazz.

Wie es klingt:
Ruhig, atmosphärisch, klar. Jeder Ton hat Luft zum Atmen. Die Musik wirkt zeitlos – auch Jahrzehnte später.

Warum du es hören solltest:
Der perfekte Einstieg in den Jazz. Wer es lieber digital mag: hier als CD.

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John Coltrane – A Love Supreme

2. A Love Supreme

von John Coltrane

Was dieses Album besonders macht:
Coltrane verarbeitete in diesem Album eine spirituelle Erfahrung – und schuf eines der bewegendsten Werke des modernen Jazz.

Wie es klingt:
Intensiv, suchend, fast hypnotisch. Saxophon und Rhythmusgruppe wirken wie in Trance – dabei voller Ausdruckskraft.

Warum du es hören solltest:
Ein tiefes, persönliches Album. Wer den Fokus liebt: Hier als CD.

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Dave Brubeck – Time Out

3. Time Out

von The Dave Brubeck Quartet

Was dieses Album besonders macht:
Brubeck machte komplexe Rhythmen massentauglich. „Time Out“ brach mit Jazz-Konventionen – und wurde zum Erfolg.

Wie es klingt:
Eingängig, verspielt, cool. Vor allem „Take Five“ ist ein Hit, der sofort im Ohr bleibt – trotz 5/4-Takt.

Warum du es hören solltest:
Der perfekte Einstieg in rhythmischen Jazz – für Neugierige, die mehr als Standard wollen.

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Herbie Hancock – Head Hunters

4. Head Hunters

von Herbie Hancock

Was dieses Album besonders macht:
Hancock verknüpft hier Funk und Jazz – tanzbar, modern, mitreißend. Ein Türöffner für neue Hörer:innen.

Wie es klingt:
Groovig, fett produziert, verspielt. Synthesizer, Percussion und Bass liefern mächtig Druck.

Warum du es hören solltest:
Jazz, der in die Beine geht – perfekt für Fans von Funk, Soul und Bewegung.

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Charles Mingus – Mingus Ah Um

5. Mingus Ah Um

von Charles Mingus

Was dieses Album besonders macht:
Mingus mixt hier politische Haltung mit musikalischem Genie. Große Gefühle, große Aussagen.

Wie es klingt:
Von Gospel bis Swing – kraftvoll, emotional, frei. Vielschichtig, aber nie verkopft.

Warum du es hören solltest:
Für alle, die Jazz mit Haltung und Seele mögen – und gerne entdecken.

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Ella and Louis

6. Ella and Louis

von Ella Fitzgerald & Louis Armstrong

Was dieses Album besonders macht:
Zwei Jazzikonen, ein Studio und ganz viel Charme. Hier stimmt einfach alles – vom Timing bis zur Chemie.

Wie es klingt:
Warm, intim, locker. Ihre Stimmen passen trotz Kontrast wunderbar zusammen.

Warum du es hören solltest:
Für Fans von Balladen, Humor und echter musikalischer Freundschaft.

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Bill Evans – Waltz for Debby

7. Waltz for Debby

von Bill Evans Trio

Was dieses Album besonders macht:
Zart und detailverliebt – Bill Evans schafft eine intime Stimmung voller Feingefühl.

Wie es klingt:
Leise, lyrisch, fast wie ein Tagebuch. Das Trio spielt auf Augenhöhe.

Warum du es hören solltest:
Ideal für ruhige Stunden und zum Innehalten – ein echter Klassiker.

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Thelonious Monk – Brilliant Corners

8. Brilliant Corners

von Thelonious Monk

Was dieses Album besonders macht:
Monk war anders – und das zeigt sich hier besonders. Eigensinnig, mutig und brillant komponiert.

Wie es klingt:
Kantig, überraschend, clever. Zwischen Chaos und Klarheit.

Warum du es hören solltest:
Wer offen ist für schräge Ideen, wird hier reich belohnt.

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Getz/Gilberto

9. Getz/Gilberto

von Stan Getz & João Gilberto

Was dieses Album besonders macht:
Bossa Nova trifft Cool Jazz. Eine der stilprägendsten Platten der 60er.

Wie es klingt:
Leicht, fließend, elegant. Musik wie ein warmer Sommerabend.

Warum du es hören solltest:
Für alle, die entspannte, kluge Musik mit Urlaubsgefühl lieben.

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Art Blakey – Moanin’

10. Moanin’

von Art Blakey & The Jazz Messengers

Was dieses Album besonders macht:
Hard Bop in seiner besten Form. Blakey war Schlagzeuger, Lehrer und Motivator – und die Jazz Messengers waren seine Talentschmiede.

Wie es klingt:
Direkt, kraftvoll, bluesig. Die Bläser glänzen, das Schlagzeug treibt alles an. Hier pulsiert der Jazz – körperlich und emotional.

Warum du es hören solltest:
Moanin’ ist ein Einstieg in den kraftvollen, erdigen Jazz der späten 50er. Wer es gern mitreißend mag, ist hier goldrichtig.

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Billie Holiday – Lady in Satin

11. Lady in Satin

von Billie Holiday

Was dieses Album besonders macht:
Ein zutiefst emotionales Spätwerk – Billie Holidays Stimme klingt verletzlich, ehrlich und bewegend wie selten zuvor.

Wie es klingt:
Sanft, melancholisch und orchestral untermalt. Jede Note trägt Gefühl und Geschichte in sich.

Warum du es hören solltest:
Ein zeitloser Vocal-Jazz-Klassiker, der unter die Haut geht – intensiv, berührend und unvergessen.

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Jazz entdecken, nachhaltig genießen

Diese Alben sind mehr als Musik – sie sind Zeitdokumente, stilprägende Werke und perfekte Begleiter für ruhige Stunden, kreative Momente oder den musikalischen Horizont. Und das Beste: Du musst kein Vermögen ausgeben, um sie zu erleben.

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FAQ: Häufige Fragen rund um Jazz

Du willst tiefer in die Welt des Jazz eintauchen oder suchst einen schnellen Überblick? Hier findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen – kompakt, verständlich und perfekt für deinen Einstieg.

Was ist Jazz eigentlich?

Jazz ist eine Musikrichtung, die Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA entstanden ist – mit Wurzeln im Blues, Ragtime und der afroamerikanischen Musiktradition. Typisch für Jazz sind Improvisation, Swing-Rhythmen und viel Raum für kreative Freiheit. Kurz gesagt: Jazz lebt vom Moment.

Welche Jazz-Stile gibt es?

Jazz ist unglaublich vielseitig. Zu den bekanntesten Stilrichtungen zählen:

  • Swing (tanzbar und rhythmisch, z. B. Duke Ellington)
  • Bebop (schnell, komplex, virtuos)
  • Cool Jazz (entspannt und zurückhaltend)
  • Hard Bop (erdig und bluesig)
  • Free Jazz (experimentell und frei von festen Strukturen)
  • Fusion (Mischung aus Jazz und Rock oder Funk)

Wenn du neu einsteigst, lohnt es sich, verschiedene Stile auszuprobieren – Jazz hat viele Facetten.

Welches Jazz Album eignet sich für Einsteiger:innen?

Für den Einstieg sind zugängliche Klassiker ideal, etwa „Kind of Blue“ von Miles Davis oder „Time Out“ vom Dave Brubeck Quartet. Diese Alben sind melodisch, atmosphärisch und geben dir ein gutes Gefühl dafür, was Jazz so besonders macht.

Warum spielt Improvisation im Jazz eine so große Rolle?

Improvisation ist das Herzstück des Jazz. Musiker:innen greifen ein Thema auf und interpretieren es spontan neu. So wird jede Live-Performance einzigartig – selbst wenn derselbe Song gespielt wird.

Ist Jazz nur etwas für Kenner:innen?

Ganz und gar nicht. Jazz kann entspannt im Hintergrund laufen oder dich aktiv in seinen Bann ziehen. Egal, ob du Vinyl sammelst, Playlists streamst oder gezielt nach Klassikern suchst: Jazz bietet für jede Stimmung den passenden Sound.

Wird Jazz heute noch gehört?

Absolut! Neben den großen Klassikern gibt es viele moderne Künstler:innen, die Jazz neu interpretieren und mit Hip-Hop, Soul oder elektronischer Musik verbinden. Jazz bleibt lebendig – und entwickelt sich ständig weiter.