Immer noch nicht erholt vom "Severance" Staffelfinale? Wir haben 11 verrückte Buchempfehlungen für Serienfans, die euch die Wartezeit bis Season 3 versüßen!
Ob die sterile Ästhetik, die zermürbende Büroatmosphäre oder die existenziellen Fragen nach Identität und Selbstbestimmung – wer die Serie Severance liebt, sucht oft nach Literatur, die dieselbe Stimmung einfängt. Diese Liste versammelt eine Auswahl an Romanen, die auf ganz unterschiedliche Weise ähnliche Themen aufgreifen – von Corporate-Dystopien bis zu stillen, psychologischen Innenwelten.
1. Der Wachmann

Der Wachmann
von Peter Terrin
Michel und Harry sind Wachmänner in einem luxuriösen Wohnhaus. Im unterirdischen Parkhaus stationiert, warten sie auf Anweisungen, während sich draußen etwas Bedrohliches zusammenbraut. Ohne Informationen über die Außenwelt versinken sie langsam in Isolation und Misstrauen.
Jetzt kaufenWas Leser:innen von „Severance“ hier wiedererkennen werden:
Kammerspielartige Enge, Ungewissheit und das schleichende psychische Auseinanderbrechen unter ständiger Überwachung erinnern stark an die Atmosphäre bei Lumon Industries.
2. Die Unperfekten

Die Unperfekten
von Tom Rachman
Ein Mosaik‑Roman über die Angestellten einer aussterbenden Zeitung in Rom. Kapitel für Kapitel wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wie persönliche Krisen, Berufsalltag und struktureller Verfall miteinander verwoben sind.
Jetzt kaufenWarum das den Nerv von „Severance“-Fans trifft:
Die nüchterne Darstellung von Arbeitsrealitäten, gepaart mit leiser Melancholie und zwischenmenschlichem Scheitern, schafft eine ähnliche emotionale Tiefe wie die Serie – mit viel unterschwelliger Tragik.
3. QualityLand

QualityLand
von Marc‑Uwe Kling
In einer von Algorithmen regierten Zukunft übernimmt ein digitales System sämtliche Entscheidungen: Job, Partnerwahl, Konsum. Peter Arbeitsloser gerät in einen absurden Konflikt mit dem System – und kämpft gegen die völlige Fremdbestimmung seines Lebens.
Jetzt kaufenWas Fans von „Severance“ begeistern dürfte:
Hier treffen dystopische Bürokratie, unterkühlter Humor und Kritik an Entmenschlichung aufeinander – nur etwas satirischer als bei Lumon, aber mit derselben Unruhe über Konzernmacht und Identitätsverlust.
4. Der Circle

Der Circle
von Dave Eggers
Mae beginnt bei einem modernen Tech‑Konzern, der Transparenz und Kontrolle propagiert. Anfangs begeistert, erkennt sie zunehmend, wie sie Teil eines Systems wird, das keine Privatsphäre mehr kennt.
Jetzt kaufenWem „Severance“ gefallen hat, der wird sich hier wiederfinden:
Der Sog einer optimistisch verpackten Firmenkultur, in der das Ich untergeht, spiegelt den langsamen Identitätsverlust der Lumon‑Angestellten wider – nur ohne „Innie“-Switch.
5. Die Optimierer

Die Optimierer
von Theresa Hannig
In einer Zukunft optimiert ein Algorithmus namens „ACT“ jeden Lebensweg. Samson Freitag, Bestatter für staatlich angeordnete Sterbehilfe, gerät in Konflikt mit dem System, als seine Freundin verschwindet.
Jetzt kaufenWeshalb dieser Roman „Severance“-Fans fesseln könnte:
Was bleibt vom Menschen, wenn er vollständig in ein System eingepasst wird? Die klinische Zukunftsvision, unterschwellige Unruhe und das Gefühl, dass etwas grundlegend falsch läuft, erinnern an Lumons sterile Welt.
6. Das Gegenteil von Hasen

Das Gegenteil von Hasen
von Anne Freytag
Nach einem tragischen Vorfall vernetzt sich Emma online mit anderen Jugendlichen, die Schmerz und Identitätsprobleme teilen, und sucht gemeinsam nach neuer Bedeutung.
Jetzt kaufenWarum diese Coming‑of‑Age‑Dystopie gut zu „Severance“ passt:
Identität, Selbstinszenierung und Einsamkeit in digitalisierten Räumen – die inneren Kämpfe der Figuren resonieren stark mit der Serie.
7. Die Verwandlung

Die Verwandlung
von Franz Kafka
Gregor Samsa wacht als Ungeziefer auf. Während er selbst seine neue Existenz reflektiert, stößt er bei seiner Familie und Umwelt auf Ablehnung, Angst und wachsende Isolation.
Jetzt kaufenKafkaesk – im besten Sinne für Severance-Fans:
Identitätsverlust, Entfremdung und ein grausames, gleichgültiges System spiegeln dieselbe DNA wie Severance.
8. Das Büro: Direktor Beerta

Das Büro: Direktor Beerta
von J.J. Voskuil
Über sieben Bände hinweg verfolgt man das Leben im „Büro für Volkskunde“ – mit all seinen Routinen, Reibereien und absurden Ritualen.
Jetzt kaufenWenn du den grauen Büroalltag von Severance geliebt hast:
Diese Serie nimmt das Büro als eigenen Kosmos ernst – mit kafkaesker Trägheit und stiller Komik.
9. Die Angestellten

Die Angestellten
von Olga Ravn
An Bord eines Raumschiffs arbeiten Menschen und Roboter Seite an Seite. Berichte offenbaren Gefühle, Gedanken und das Auftauchen eines mysteriösen Objekts, das alle verändert.
Jetzt kaufenEin Leckerbissen für Severance-Fans mit Faible für Sci-Fi:
Entfremdung, künstliche Arbeitsidentitäten und das Erwachen eines Bewusstseins – poetisch und fragmentiert.
10. Träumen Androiden von elektrischen Schafen?

Träumen Androiden von elektrischen Schafen?
von Philip K. Dick
In einer postapokalyptischen Welt arbeitet Rick Deckard als Kopfgeldjäger – seine Aufgabe: Androiden zu „retirieren“. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Mensch und Maschine.
Jetzt kaufenWas Severance-Fans an diesem Klassiker schätzen werden:
Identitätskrisen, Unschärfe von Realität und Menschlichkeit sowie eine düstere Atmosphäre sprechen dieselben Fragen an wie Severance.
11. Das dritte Licht

Das dritte Licht
von Claire Keegan
Ein junges Mädchen verbringt den Sommer bei entfernten Verwandten und entdeckt in der Stille des Hauses Geborgenheit, Verlust und Schweigen – erzählt mit großer emotionaler Tiefe.
Jetzt kaufenWarum das leise Leuchten auch Severance-Fans berühren dürfte:
Subtilität und das Unsagbare zwischen den Zeilen erzeugen dieselbe emotionale Tiefe wie die stillen Momente in Severance.
Diese Bücher bieten unterschiedliche Perspektiven auf die zentralen Fragen, die auch Severance stellt: Was bedeutet Arbeit? Was macht uns zu Menschen? Und wie verändert ein System unser Innerstes? Wer nach dem Serienende gedanklich weiterspinnen will, findet hier reichlich Stoff zum Abtauchen.