Robin Williams konnte uns in Sekunden zum Lachen bringen – und im nächsten Moment tief berühren. Seine Filme sind voller Humor, Herz und unvergesslicher Figuren. Hier findest du die 12 besten Filme mit Robin Williams – von inspirierenden Klassikern bis zu überraschend düsteren Rollen.
Kaum jemand konnte so mühelos zwischen irrwitziger Komik und tief berührender Ernsthaftigkeit wechseln wie er. Robin Williams Filme sind mehr als Unterhaltung: Sie sind kleine Zeitkapseln voller Gefühl, Fantasie und Menschlichkeit. Ob als unkonventioneller Lehrer, chaotischer Vater oder einfühlsamer Therapeut – Robin Williams schuf Figuren, die uns bis heute begleiten.
Wer war Robin Williams – und was machte ihn so großartig?
Geboren 1951 in Chicago, wurde Robin Williams zunächst als Stand-up-Comedian bekannt, bevor er in Hollywood seinen großen Durchbruch feierte. Was ihn so besonders machte, war sein unerschöpfliches Talent für Improvisation, seine atemberaubende Schnelligkeit im Denken und seine Fähigkeit, selbst den verrücktesten Charakteren eine warme, verletzliche Seele zu verleihen. Hinter all dem Humor steckte immer auch Tiefe. Williams spielte nicht einfach Rollen – er fühlte sie. Und genau deshalb fühlten wir mit. Seine Authentizität, sein Mut zur Emotionalität und seine grenzenlose Energie machten ihn zu einem der prägendsten Schauspieler seiner Generation.
In diesem Artikel nehmen wir dich mit auf eine Reise durch die 12 besten Filme mit Robin Williams – von herzerwärmenden Klassikern wie Mrs. Doubtfire über inspirierende Meisterwerke wie Der Club der toten Dichter bis hin zu bewegenden Dramen wie Good Will Hunting. Egal, ob du seine Filme neu entdecken oder alte Lieblingsmomente wieder aufleben lassen möchtest: Hier findest du die Highlights eines Schauspielers, der das Kino für immer verändert hat.
Unsere 12 Lieblingsfilme mit Robin Williams

1. Good Will Hunting
Regie: Gus Van Sant
Robin Williams’ Rolle in Good Will Hunting markiert einen Wendepunkt – nicht nur in seiner Karriere, sondern auch in der Wahrnehmung seines Könnens. Als Therapeut Sean Maguire tritt er nicht in den Vordergrund, sondern schafft Raum. Seine Figur hört zu, widerspricht leise, lässt Pausen zu. Gerade dadurch entsteht eine Nähe, die lange nachwirkt.
Der Film lebt von Gesprächen, von Blicken, von dem allmählichen Vertrauen zwischen zwei Menschen, die auf unterschiedliche Weise verletzt sind. Williams spielt ohne große Gesten, fast beiläufig – und genau das macht seine Leistung so eindrucksvoll. Hier geht es nicht um Genialität, sondern um Verletzlichkeit. Um die Erkenntnis, dass Talent allein nicht reicht, wenn man sich selbst nicht kennt.
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2. Dead Poets Society – Der Club der toten Dichter
Regie: Peter Weir
Als Lehrer John Keating verkörpert Robin Williams eine Figur, die nicht belehrt, sondern ermutigt. Er spricht über Literatur, aber eigentlich geht es um Freiheit, Verantwortung und den Mut, eigene Entscheidungen zu treffen. Keating ist kein Held ohne Fehler, sondern jemand, der inspiriert – und zugleich aneckt.
Der Film entfaltet seine Wirkung langsam. Er verlässt sich auf Sprache, Atmosphäre und die Dynamik zwischen jungen Menschen, die beginnen, ihre Welt zu hinterfragen. Williams’ Spiel ist warm, aber nie übergriffig. Seine Präsenz wirkt wie ein Angebot, nicht wie ein Befehl. Vielleicht liegt genau darin die nachhaltige Kraft dieses Films.
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3. Mrs. Doubtfire
Regie: Chris Columbus
Auf den ersten Blick ist Mrs. Doubtfire eine Komödie über Verkleidung und Chaos. Doch darunter erzählt der Film von Trennung, Verlust und dem Wunsch, präsent zu bleiben – auch wenn die eigene Rolle im Leben sich verändert hat. Robin Williams nutzt den Humor nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel, um Nähe herzustellen.
Seine Figur schwankt zwischen Überforderung und Einfallsreichtum, zwischen Verzweiflung und Hoffnung. Gerade diese Ambivalenz macht den Film bis heute tragfähig. Er lacht nicht über familiäre Brüche, sondern versucht, mit ihnen umzugehen. Williams’ Fähigkeit, Leichtigkeit und Ernst nebeneinander stehen zu lassen, trägt den Film weit über reine Unterhaltung hinaus.
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4. Good Morning, Vietnam
Regie: Barry Levinson
In Good Morning, Vietnam trifft Williams’ improvisatorische Energie auf einen klaren historischen Kontext. Als Radiomoderator Adrian Cronauer nutzt er Sprache als Ventil – für Humor, Kritik und Frustration. Seine Witze sind schnell, pointiert und manchmal provokant, doch sie entstehen nicht im luftleeren Raum.
Der Film zeigt, wie Humor in Zeiten politischer Gewalt funktioniert: nicht als Flucht, sondern als Reibung. Williams’ Figur steht zwischen Militärdisziplin und persönlichem Gewissen. Gerade diese Spannung verleiht dem Film seine Tiefe. Lachen wird hier zu einer Form von Haltung.
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5. The Fisher King
Regie: Terry Gilliam
Terry Gilliams The Fisher King ist eines der ungewöhnlichsten Projekte in Robin Williams’ Filmografie. Er spielt einen Mann, der sich in Fantasie und Mythologie flüchtet, um mit einem tiefen Trauma zu leben. Die Grenze zwischen Realität und Vorstellung ist dabei bewusst unscharf.
Williams’ Darstellung ist verletzlich und roh. Er zeigt psychische Brüche nicht als Spektakel, sondern als Zustand, mit dem man existiert. Der Film bewegt sich zwischen Märchen, Drama und Großstadtrealität – und verlangt Aufmerksamkeit. Wer sich darauf einlässt, entdeckt eine der komplexesten Figuren, die Williams je gespielt hat.
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6. Patch Adams
Regie: Tom Shadyac
Patch Adams basiert auf einer einfachen Idee: Menschlichkeit gehört zur Medizin. Robin Williams verkörpert diese Überzeugung ohne Ironie, aber auch ohne Zynismus. Seine Figur glaubt an Nähe, an Humor als Verbindung – und stößt damit an institutionelle Grenzen.
Der Film ist bewusst zugänglich und emotional offen. Er verzichtet auf Ambivalenz zugunsten einer klaren Haltung. Das mag nicht jeder mögen, doch Williams’ Ernsthaftigkeit macht den Kern des Films glaubwürdig. Es geht nicht darum, alles mit einem Lächeln zu lösen, sondern darum, Menschen als Menschen zu sehen.
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7. Jumanji
Regie: Joe Johnston
In Jumanji verbindet sich Abenteuerkino mit einer überraschend melancholischen Grundidee. Robin Williams spielt einen Mann, der als Kind aus der Welt gefallen ist – und als Erwachsener zurückkehrt, ohne wirklich angekommen zu sein.
Der Film erzählt vom Verlust von Zeit, von unerfüllten Lebensphasen und von der Möglichkeit, Dinge neu zu ordnen. Williams bringt genau die richtige Mischung aus Nervosität, Unsicherheit und Hoffnung mit. Hinter der fantastischen Oberfläche verbirgt sich eine Geschichte über zweite Chancen und das Aufholen verpasster Jahre.
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8. Awakenings (Zeit des Erwachens)
Regie: Penny Marshall
Awakenings gehört zu den leisesten Filmen in Williams’ Karriere. Als Arzt, der mit neurologisch erkrankten Patient:innen arbeitet, tritt er fast vollständig zurück. Seine Figur beobachtet, zweifelt, hofft – und lernt, mit Grenzen umzugehen.
Der Film erzählt von medizinischem Fortschritt, aber vor allem von der Zerbrechlichkeit menschlicher Existenz. Williams’ Spiel ist zurückhaltend, präzise und voller Respekt. Er zeigt, dass Empathie nicht laut sein muss, um wirksam zu sein. Gerade diese Zurücknahme macht seine Leistung so stark.
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9. The Birdcage
Regie: Mike Nichols
The Birdcage ist schnell, dialogreich und präzise inszeniert. Robin Williams bewegt sich hier souverän zwischen Komödie und gesellschaftlicher Beobachtung. Seine Figur ist liebevoll, überfordert und kompromissbereit – oft gleichzeitig.
Der Film nutzt Humor, um über Familie, Anpassung und gesellschaftliche Normen zu sprechen. Williams’ Spiel lebt vom Zusammenspiel mit seinem Ensemble. Nichts wirkt zufällig, alles ist Rhythmus. Gerade deshalb bleibt der Film leicht, ohne oberflächlich zu sein.
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10. Insomnia (Schlaflos)
Regie: Christopher Nolan
In Insomnia verabschiedet sich Robin Williams endgültig von seinem gewohnten Image. Seine Figur ist ruhig, kontrolliert und beunruhigend normal. Er spielt keinen Exzentriker, sondern jemanden, der genau weiß, was er tut – und warum.
Der Film lebt von psychologischer Spannung und moralischer Unschärfe. Williams’ Präsenz ist zurückgenommen, aber konstant spürbar. Er beweist hier eindrucksvoll, dass Bedrohung nicht laut sein muss. Eine Rolle, die zeigt, wie sehr er auch das Dunkle beherrschte.
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11. One Hour Photo
Regie: Mark Romanek
Mit One Hour Photo zeigt Robin Williams eine seiner verstörendsten und zugleich beeindruckendsten Rollen. Als zurückhaltender Fotolaborant Sy Parrish lebt er am Rand anderer Leben – beobachtend, still und zunehmend besessen von der scheinbar perfekten Familie, deren Fotos er entwickelt.
Williams spielt hier fast ohne sichtbare Emotion, mit minimaler Mimik und kontrollierter Sprache. Gerade diese Zurücknahme macht die Figur so beunruhigend. Der Film stellt Fragen nach Einsamkeit, Projektion und dem Wunsch nach Zugehörigkeit. Eine ungewöhnliche, mutige Rolle, die zeigt, wie facettenreich Williams wirklich war.
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12. Hook
Regie: Steven Spielberg
In Hook verkörpert Robin Williams einen erwachsenen Peter Pan, der seine Fantasie – und damit einen Teil seiner selbst – verloren hat. Zwischen Alltag, Verantwortung und Vergessenheit muss er sich erinnern, wer er einmal war.
Der Film verbindet Abenteuer mit einer leisen Melancholie über das Erwachsenwerden. Williams spielt diesen inneren Konflikt mit Wärme und Humor. Erst zögerlich, dann mit wachsender Begeisterung entdeckt seine Figur die eigene Spielfreude wieder. Hook ist damit nicht nur ein fantasievolles Familienabenteuer, sondern auch eine Geschichte darüber, sich selbst nicht zu verlieren.
Jetzt kaufenRobin Williams war ein Schauspieler, der Nähe zugelassen hat. In vielen seiner Rollen geht es nicht um Pointe oder Effekt, sondern um Zuhören, Zögern, Zweifeln. Selbst dort, wo er laut oder überdreht wirkt, schwingt fast immer etwas Fragiles mit – eine Offenheit, die selten geworden ist.
Diese Filme zeigen ihn nicht als festgelegten Typ, sondern als Suchenden. Als jemanden, der Humor genutzt hat, um schwere Themen zugänglich zu machen, und Stille, um ihnen Gewicht zu geben. Wer sich durch diese Auswahl sieht, entdeckt keinen abgeschlossenen Mythos, sondern einen Künstler, dessen Arbeit bis heute berührt, weil sie menschlich geblieben ist.
FAQ: Häufige Fragen zu Robin Williams und seinen Filmen
Robin Williams hat das Kino mit seinem unverwechselbaren Mix aus Humor, Herz und Tiefgang geprägt. Hier findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um seine besten Filme, seine Auszeichnungen und das, was ihn bis heute unvergessen macht.
Seine wichtigsten Rollen
Diese Filme gelten als zentrale Werke in Robin Williams’ Karriere, weil sie sein Spiel besonders klar zeigen:
- Good Will Hunting – leise, zugewandt, voller innerer Ruhe
- Dead Poets Society – Der Club der toten Dichter – inspirierend, prägend, generationsübergreifend
- Mrs. Doubtfire – Komödie mit emotionalem Kern
- Good Morning, Vietnam – Humor als Haltung, nicht als Gag
Sie stehen für die Rollen, mit denen Williams dauerhaft im kulturellen Gedächtnis geblieben ist.
Seine Bandbreite zwischen Humor und Tiefe
Robin Williams konnte mühelos wechseln – oft sogar innerhalb eines Films:
- humorvoll und warm (Mrs. Doubtfire, The Birdcage)
- zurückgenommen und ernst (Awakenings, Good Will Hunting)
- fragil und verstörend (The Fisher King)
- kühl und kontrolliert (Insomnia)
Gerade diese Spannweite macht sein Werk bis heute interessant. Seine Figuren sind selten eindeutig.
Publikumslieblinge & Kritiker:innen-Favoriten
Viele seiner Filme funktionieren auf zwei Ebenen:
Große Publikumserfolge:
- Mrs. Doubtfire
- Jumanji
- Patch Adams
Von Kritiker:innen besonders geschätzt:
- Good Will Hunting
- Awakenings
- The Fisher King
Auffällig ist, dass sich diese Kategorien häufig überschneiden. Filme, die früher als leicht galten, werden heute oft neu gelesen.
Weitere Filme mit Robin Williams, die sich lohnen
Diese Titel sind nicht Teil der Hauptliste, zeigen aber andere Facetten seines Spiels:
- One Hour Photo – extrem reduziert, beunruhigend, ganz ohne Humor
- What Dreams May Come – visuell opulent, emotional offen
- The World According to Garp – früh, unkonventionell, gesellschaftlich
- Moscow on the Hudson – Migration, Identität, Alltag zwischen Kulturen
- Night at the Museum – kleine Rolle, große Präsenz
Für welchen Film hat Robin Williams einen Oscar gewonnen?
Robin Williams erhielt 1998 den Oscar als Bester Nebendarsteller für seine Rolle in Good Will Hunting. Darin spielt er den einfühlsamen Therapeuten Sean Maguire, der einem hochbegabten, aber orientierungslosen jungen Mann (gespielt von Matt Damon) hilft, sich seinen inneren Konflikten zu stellen.
Es ist eine ruhige, tiefgründige Rolle – ganz ohne großes Comedy-Feuerwerk. Gerade diese Zurückhaltung zeigt, wie viel emotionale Kraft in seinem Spiel lag. Der Oscar war mehr als verdient und gilt bis heute als einer der bewegendsten Momente seiner Karriere.
Welche Filme mit Robin Williams sind besonders lustig?
Wenn du Robin Williams in seiner vollen, chaotisch-genialen Energie erleben möchtest, sind diese Komödien genau richtig:
- Mrs. Doubtfire (1993) – Als verkleidete britische Nanny sorgt er für urkomische Situationen und ganz viel Herz.
- Good Morning, Vietnam (1987) – Improvisationskunst vom Feinsten: Williams als unkonventioneller Radiomoderator im Vietnamkrieg.
- Hook (1991) – Steven Spielbergs fantasievolle Peter-Pan-Neuinterpretation mit viel Humor und Abenteuer.
- Jumanji (1995) – Dschungelchaos im Wohnzimmer – temporeich, witzig und ein 90er-Klassiker.
Typisch für seine Komödien: Hinter jedem Gag steckt Gefühl. Man lacht – und spürt trotzdem immer die Menschlichkeit seiner Figuren.
Welche ernsten oder dramatischen Rollen spielte Robin Williams?
Robin Williams konnte weit mehr als nur Komik. Seine dramatischen Rollen gehören zu seinen stärksten Leistungen:
- Der Club der toten Dichter (1989) – Als inspirierender Lehrer John Keating ermutigt er seine Schüler, ihren eigenen Weg zu gehen. „Carpe Diem“ wurde durch ihn unvergesslich.
- Good Will Hunting (1997) – Seine Oscar-prämierte Rolle als Therapeut mit eigener verletzlicher Geschichte.
- Zeit des Erwachens (1990) – Bewegendes Drama an der Seite von Robert De Niro.
- One Hour Photo (2002) – Ungewöhnlich düster: Williams als verstörend einsamer Fotolaborant.
Gerade diese Vielseitigkeit machte ihn so außergewöhnlich: Er konnte Leichtigkeit und Tiefe glaubhaft verbinden wie kaum ein anderer.
Welche Robin-Williams-Filme eignen sich für einen Familienabend?
Für einen gemütlichen Filmabend mit der Familie bieten sich besonders diese Titel an:
- Mrs. Doubtfire – Humor für Groß und Klein, mit liebevoller Botschaft über Familie.
- Jumanji (1995) – Abenteuer, Spannung und Nostalgie pur.
- Hook – Ein märchenhaftes Wiedersehen mit Peter Pan.
- Aladdin (1992) – Als Stimme des Dschinni (Originalversion) sorgt Robin Williams für legendäre Momente.
Diese Filme verbinden Witz, Herz und Fantasie – perfekt, wenn mehrere Generationen gemeinsam schauen.
Gibt es weniger bekannte Geheimtipps mit Robin Williams?
Abseits der ganz großen Blockbuster lohnt sich ein Blick auf diese Filme:
- König der Fischer (1991) – Poetisches Drama über Schuld, Freundschaft und Erlösung.
- Patch Adams (1998) – Inspirierende Geschichte eines Arztes, der Humor zur Therapie macht.
- Jakob der Lügner (1999) – Bewegendes Drama mit ernster historischer Thematik.
- Insomnia (2002) – Spannender Thriller von Christopher Nolan mit einer ungewohnt dunklen Rolle.
Diese Filme zeigen noch einmal eine andere Facette seines Könnens – sensibel, komplex und überraschend.
Wie ist Robin Williams gestorben?
Robin Williams verstarb am 11. August 2014 im Alter von 63 Jahren. Später wurde bekannt, dass er an einer schweren neurodegenerativen Erkrankung (Lewy-Körper-Demenz) litt, die mit starken psychischen und körperlichen Belastungen einherging.
Sein Tod löste weltweit große Trauer aus – und machte zugleich auf das Thema psychische Gesundheit aufmerksam. Sein künstlerisches Vermächtnis lebt jedoch weiter – in seinen Filmen, seinen Figuren und den vielen Momenten, die er uns geschenkt hat.
Warum gilt Robin Williams als einer der größten Schauspieler seiner Zeit?
Robin Williams war einzigartig, weil er Gegensätze vereinte:
- rasante Improvisation & feinfühlige Zurückhaltung
- überschäumenden Humor & stille Melancholie
- Bühnenenergie & intime Nahbarkeit
Er spielte nicht einfach Rollen – er machte sie lebendig. Viele seiner Figuren wirken bis heute erstaunlich echt, verletzlich und menschlich. Genau diese Authentizität sorgt dafür, dass seine Filme Generationen verbinden und immer wieder neu entdeckt werden.
War Robin Williams auch Synchronsprecher?
Ja – und wie! Besonders legendär ist seine Rolle als Dschinni in Disneys Aladdin (1992, Originalfassung).
Mit seinem Tempo, seinen Stimmenwechseln und spontanen Improvisationen verlieh er der Figur eine Energie, die den Film bis heute prägt. Tatsächlich wurden viele Szenen extra auf seine Performance zugeschnitten – ein Zeichen dafür, wie stark sein kreativer Einfluss war.